Mehr Sanémann als Verstand

Mit einigen Freunden traf ich mich heute in einer Fußballkneipe, um erst das Nordderby und anschließend das letzte Match des Spieltags zu sehen. Vor allem ein Bildschirm erregte unsere Aufmerksamkeit: Funken sprühten, Überholmanöver in der ersten Runde, sah nach einem interessanten Formel-1-Rennen aus. Vor allem das Überholmanöver von… ach ja, ähm Fußball! … Genau.

Der Zweite der Bundesliga, die beste Rückrundenmannschaft gegen Schalke. Schalke, das seit drei Spielen kein Tor mehr geschossen hat, ohne Nastasic gegen de Bruyne, Schürrle und Co…
Anfangs überließen die Wölfe dem S04 den Ball und verlegten sich aufs Kontern. Doch Wolfsburg übernahm nach und nach die Kontrolle und erarbeitete sich Chance um Chance. Zur Stelle war Fährmann, wieder und wieder. Und dann kam in der zweiten Halbzeit Sané zum Zug. Und wie ein solcher sprintete er nach seinem Ballgewinn los. Vor dem eigenen Strafraum gewinnt er den Ball, sprintet übers ganze Spielfeld und haut das Ding mit ein wenig Glück in die Maschen. Der Youngster hat das, was Huntelaar momentan fehlt: Frische und Spielfreude. Und das ist toll anzusehen.

Wolfsburg wirkte geschockt, drehte dann aber auf. Und Kevin de Bruyne hat das, was er die ganze Saison hat: geniale Momente. Ansonsten hielt Fährmann, was er halten konnte, und das war sensationell. Ohne ihn und Leroy Sané hätte Schalke eine Klatsche kassiert.

Der unerwartete Punktgewinn war wichtig, hatte Augsburg doch den S04 kurzzeitig überholt, jetzt befindet man sich auf gleicher Höhe. Noch fünf Runden…

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