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„Sechs-Punkte-Spiel“ gewonnen. Den Konkurrenten auf Abstand gehalten und einen wichtigen Schritt Richtung Champions League gemacht. Noch dazu zu Null gespielt. … Ach ne, falsches 1904…

Das Topspiel des 26. Spieltags hatte einen großen Moment: die 78. Minute. Dort wurde Jefferson Farfan eingewechselt, der seit etwa einem Jahr kein Spiel mehr absolviert hat. Und ein Stadion erhob sich für „La Foquita“, der schmerzlich vermisst wurde.

Ansonsten gab es aus Schalker Sicht keine großen Momente. In der Anfangsphase kam Königsblau zur ein oder anderen Chance, doch im Verlauf des Spiels bekam Leverkusen das Spiel unter Kontrolle, S04 kam nicht über das Mittelfeld nicht hinaus. Das Tor für Leverkusen bereitete Rolfes perfekt und schön vor, Bellarabi haute die Kugel unter die Latte.

Kurz vor der Halbzeit kam Prince für Sané, ein Wechsel, der nicht wirklich Wirkung zeigte. Was in der ersten Spielhälfte geboten wurde, gab es auch in der zweiten Halbzeit zu sehen: Fehlpässe und fehlende Kreativität. Meyer war noch bemüht, konnte aber allein das Spiel nicht herumreißen.
Ich bin kein Freund davon, auf Schiedsrichtern rumzuhacken. Schiedsrichter treffen zig richtige Entscheidungen, über eine falsche wird während zehn Slowmotions diskutiert. Auch ich fand, dass es einen Rückpass auf Leno gab, auch ich habe mich über einige Entscheidungen echauffiert. Aber Schalke hat nicht so gut gespielt, dass der Spielausgang auf den Schultern des Unparteiischen ruht. Ja, es hätte Elfmeter geben können. Aber die verlorenen „Sechs Punkte“ hat sich Schalke selbst zuzuschreiben. Leverkusen hatte 120 Minuten Champions League in den Knochen, Schalke ein ausverkauftes Heimspiel, Da kann eine Mannschaft schon gewinnen. Chance vertan.

Erst mal braucht man von der Königsklasse auf Schalke nicht zu reden. Sie ist im Bereich des Möglichen. Aber dafür muss Schalke einen Lauf hinlegen und Leverkusen/Gladbach abstürzen. Das erscheint momentan unwahrscheinlich. Die gute Ausgangsposition, die man nach dem Sieg über die Fohlen hatte, ist längst eingebüßt. Die Länderspielpause kommt jetzt gerade recht, um die Verletzten und Zurückgekehrten an die Mannschaft zurückzuführen. Einer von ihnen trägt die Nummer 17.

Ein Funke Hoffnung.

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